Bevor Sie sich für ein Heizsystem entscheiden, ist es ratsam zu verstehen, wie es überhaupt funktioniert. Die IR-Heizung unterscheidet sich von klassischen Heizsystemen in einem Schlüsselprinzip: sie erwärmt nicht die Luft, sondern die Oberflächen. Dieser scheinbar kleine Unterschied hat in der Praxis große Auswirkungen – auf den Komfort, den Energieverbrauch und die langfristigen Kosten.
Die IR-Heizung funktioniert so, dass IR-Paneele infrarote Strahlungsenergie abgeben, die anstelle der Luft direkt Gegenstände und Wände im Raum erwärmt. Wenn sich diese Oberflächen erwärmen, geben sie die Wärme wieder in den Raum ab. Das Ergebnis ist eine angenehme, gleichmäßige Wärme vom Boden bis zur Decke, ohne Luftzirkulation und ohne Lärm.
Wärme wird auf drei Arten übertragen:
Die IR-Heizung nutzt das dritte Prinzip – die Strahlung.
IR-Paneele emittieren elektromagnetische Wellen im langwelligen Infrarotspektrum, genannt IR-C. Diese Wellen durchdringen die Luft verlustfrei – genauso wie Sonnenwärme durch den Weltraum reist.
Wenn die IR-Strahlung eine feste Oberfläche erreicht – Boden, Wände, Möbel oder einen Menschen – wird sie absorbiert und in Wärme umgewandelt.
Die Luft wird also nicht direkt erwärmt. Sie wird indirekt über die erwärmten Oberflächen im Raum erwärmt. Da keine großen Luftmengen erwärmt werden müssen, wird die Energie effizienter genutzt – dort, wo Sie sie tatsächlich benötigen.
Klassische Heizsysteme – Heizkörper, Fußbodenheizung, Pelletöfen – erwärmen die Luft durch Konvektion. Warme Luft steigt zur Decke, während kalte Luft am Boden bleibt. Das Ergebnis ist ein Temperaturunterschied von 5–7 °C zwischen Boden und Decke und eine konstante Luftzirkulation, die Staub, Milben und Bakterien mit sich führt.
Bei der IR-Heizung beträgt dieser Unterschied nur 1–2 °C. Die Wärme ist gleichmäßig vom Boden bis zur Decke verteilt, da die erwärmten Oberflächen – nicht die Luft – die Wärme in alle Richtungen abgeben.
Eine der häufigsten Anmerkungen unserer Kunden ist genau diese: »Niemand glaubt, dass wir keine Fußbodenheizung haben – die Böden sind warm.« Die Strahlungswärme der IR-Paneele erreicht nämlich direkt die Bodenflächen und erwärmt sie, was eine Konvektionsheizung ohne Bodenleitungen nicht leisten kann.
Ein IR-Panel ist ein elektrisches Gerät ohne bewegliche Teile. Elektrische Energie wird in der Platte des Panels in Infrarot-Strahlungsenergie umgewandelt – mit einem Wirkungsgrad, der bei Ekosen IR-Panels zwischen 95 und 98 % liegt. Die Verluste sind minimal, da es keine Rohre, Verteilungen oder Wärmetauscher gibt, wo Energie „unterwegs“ verloren gehen könnte.
Ekosen IR-Panels geben Wärme in einem weiten Winkel ab, was eine gleichmäßige Raumabdeckung gewährleistet. Die Oberflächentemperatur der Platte beträgt 80–95 °C, was für eine effektive IR-Strahlung ausreicht und gleichzeitig keine Gefahr bei versehentlicher Berührung darstellt (im Gegensatz zu einigen Heizgeräten, die Oberflächentemperaturen von über 200 °C haben).
In den meisten Fällen ist die Deckenmontage optimal. Der Grund ist geometrisch: Der Abstand zwischen Decke und Boden ist kürzer als der Abstand zwischen gegenüberliegenden Wänden, was bedeutet, dass die IR-Wellen den Boden in einem günstigeren Winkel und mit geringeren Wärmeverlusten erreichen. Zusätzlich stellt die Deckenmontage sicher, dass das IR-Panel nicht durch Möbel blockiert werden kann.
Die optimale Deckenhöhe für die Deckenmontage liegt zwischen 2,2 und 3,5 m. Standardmäßige Wohnraumhöhen sind daher ideal. Bei Höhen über 3,5 m – häufig in älteren Häusern, Geschäftsräumen oder Industriegebäuden – ist eine genaue Leistungsberechnung erforderlich, da die IR-Wellen eine größere Entfernung zu Boden und Wänden zurücklegen müssen.
Das bedeutet nicht, dass IR-Heizung in hohen Räumen nicht funktioniert, sondern lediglich, dass Panels mit höherer Leistung oder eine größere Anzahl von Panels erforderlich sind.
Die Wandmontage von IR-Panels ist in spezifischen Situationen geeignet – zum Beispiel im Badezimmer über dem Spiegel oder im Flur, wo eine Deckenmontage unpraktisch ist. Grundregel bei der Wandmontage: Das IR-Panel darf nicht direkt auf Fensterflächen gerichtet sein, da dies zu größeren Wärmeverlusten führt.
Möbel und Gegenstände vor dem Panel müssen mindestens 80 cm entfernt sein.
Ein IR-Panel selbst funktioniert einfach – ein/aus. Doch beim Heizen des gesamten Hauses ist es entscheidend, wann und wie lange jedes IR-Panel eingeschaltet ist.
Hier kommt die Regulierung ins Spiel.
Standard-Wi-Fi-Thermostate sind nicht für IR-Heizungen geeignet, da sie mit größeren Temperaturverzögerungen arbeiten – sie schalten sich erst ein, wenn der Raum bereits zu stark abgekühlt ist, und schalten sich aus, wenn er bereits überhitzt ist. Diese ständigen Temperaturschwankungen mindern den Komfort und verursachen unnötigen Energieverbrauch.
Der IR Sun Regler hingegen wurde exklusiv für IR-Systeme entwickelt und arbeitet reaktionsschnell: Er dosiert die Wärme präzise und kontinuierlich, ohne unnötige Temperatursprünge. Das Ergebnis in der Praxis ist ein bis zu 25% geringerer Energieverbrauch im Vergleich zu einem Standardthermostat bei deutlich höherem Wärmekomfort.
Ekosen IR-Paneele sind für maximale Effizienz konzipiert, wobei sie unter realen Bedingungen durchschnittlich nur 3 bis 5 Stunden pro Tag in Betrieb sind. Dieser geringe Verbrauch ist kein Zufall, sondern das Ergebnis fortschrittlicher Technologie und des physikalischen Akkumulationsprozesses.
Luft ist ein schlechter Wärmespeicher und kühlt sich beim Öffnen von Türen schnell ab. IR-Paneele hingegen erwärmen Wände und Böden tiefgehend, die die Wärme deutlich länger speichern und noch lange nach dem Ausschalten des Systems an den Raum abgeben.
Bei Zentralheizungssystemen geht ein Teil der Energie in den Rohrleitungen verloren, bevor sie überhaupt den Heizkörper erreicht. Bei IR-Paneelen ist das nicht der Fall – die Energie wird direkt in Wärme im Raum umgewandelt, wo Sie sie benötigen.
Mit dem IR Sun Regler heizen Sie jeden Raum nach Ihrem eigenen Zeitplan und nur dann, wenn Sie ihn tatsächlich nutzen. Das System hält mit intelligenten Mikro-Korrekturen eine konstante Temperatur aufrecht, was deutlich sparsamer ist als das ständige Abkühlen und Wiederaufheizen von Räumen.
Maximale Einsparungen treten auf, wenn das System die Wände tiefgehend austrocknet, da trockene Wände bessere Isolatoren sind. Sobald das Gebäude dieses thermische Gleichgewicht erreicht hat, sinkt der Energieverbrauch drastisch, und Ihr Zuhause beginnt, die Vorteile der Strahlungswärme voll auszunutzen.
Jedes Objekt ist spezifisch, daher erstellen unsere Berater für Sie eine kostenlose Energieberechnung, die den Betrieb des Systems in Ihrem Zuhause genau vorhersagt. Beginnen Sie mit echten Daten.